Wie Du mit Mastermind-Gruppen auf ein neues Level kommst. Meine Top 7 Tipps für eine erfolgreiche Mastermind-Gruppe.

Workation von she-preneur und VIAMIE in Spanien, April 2020, Photo-Credit: Daniel Schlicht.

Fühlst Du Dich im Job oder Deiner Selbstständigkeit manchmal alleine? Wünschst Du außerhalb Deines Team oder der Kollegen Unterstützung und Tipps? Du hast große Ziele, aber Dir fehlt noch das gewisse Etwas und die Verbindlichkeit, um sie zu erreichen. Dann könnte Dir eine Mastermind-Gruppe helfen.

Was ist Mastermind-Gruppe?

Was genau ist eigentlich eine Mastermind-Gruppe? Wie finde ich so eine Gruppe, wie genau funktioniert sie und wo soll ich anfangen?
Ich selbst bin seit Jahren ein großer Fan von Mastermind-Gruppen und möchte in diesem Artikel meine Erfahrungen zu dem Thema mit Dir teilen. 

Wie funktioniert eine Mastermind?

Es ist eigentlich ziemlich einfach: In einer Mastermind kommt eine Gruppe von spannenden Menschen zusammen und arbeitet gemeinsam an den persönlichen Zielen. Die Größe der Gruppe kann varieren, meiner Erfahrung nach funktioniert eine unmoderierte Mastermind-Gruppe am besten in der Größe von zwei bis fünf Personen.  

Die bewährte Vorgehensweise in meinen Gruppen:
Jedes Gruppenmitglied setzt sich zunächst Ziele (z.B. für ein Jahr), die die Person erreichen möchte und teilt diese mit der Gruppe. Dann unterstützen sich alle gegenseitig, diese Ziele zu erreichen. Durch regelmäßige Treffen und Gespräche, z. B. via Skype oder Whereby entsteht ein Austausch über alle Herausforderungen, sowie Fortschritte auf diesem Weg. Jedes Gruppenmitglied bekommt bei den Treffen einen bestimmten Zeitslot, in welchem erzählt werden darf. Dann gibt es Feedback und Tipps von allen anderen. Das Ziel hierbei ist es, einander sowohl zu unterstützen, als auch zu kontrollieren, sich gegenseitig aufmerksam auf Blockaden zu machen, oder aber zu ermahnen, wenn Dinge vor sich hergeschoben werden oder sich jemand überlastet. Gerade in der Selbstständigkeit kann so eine Gruppe ein wahrer Schatz sein, denn es gibt keinen Chef, der einem im Nacken sitzt und darauf achtet die richtigen und wichtigen Ziele zu verfolgen. Aber auch bei Themen wie z.B. dem Arbeitgeber-Wechsel oder internen Herausforderungen, die man nicht mit den Kollegen besprechen kann, kann eine Mastermind für Angestellte eine unglaubliche Hilfe sein.

Was bringt mir eine Mastermind?

Eine Mastermind-Gruppe ist also eine tolle Sache gemeinsam mit Wegbegleiter*innen Deine Ziele zu erreichen und anderen zu helfen. Wie gut das funktionieren, möchte ich Dir anhand meiner eigenen Erfahrungen erzählen und zeigen:
Eine meiner Mastermind-Gruppen habe ich mit Marie zum Thema Finanzen. 
Marie und ich haben uns über die Gruppe von Madame Moneypenny zuerst digital und dann auch persönlich in Düsseldorf kennengelernt. In der kurzen Zeit von 11 Monaten, in der wir mit einander sprechen (ungefähr einmal im Monat) hat Marie es geschafft einen Youtube-Kanal von 0 auf fast 15 000 Abonennt*innen aufzubauen. Schaue gerne mal bei ihr vorbei:

Meine persönlichen Erfahrungen

Meine längste Mastermind-Gruppe habe ich mit Jan Zaiser, dem Gründer von Performery. Jan kenne ich noch aus der Stuttgarter Gründerszene und wir sind gemeinsam wirklich schon durch gute und schlechte Business-Zeiten gegangen. Die örtliche Entfernung von ca. 600 km stellt dabei kein Problem dar. Der Austausch hat sich durch die Langfristigkeit stetig verbessert. Je besser wir uns und das Business des jeweils anderen kennen, desto besser können wir uns helfen, oder aber – in dem Fall noch viel wichtiger – uns gegenseitig darauf hinzuweisen die richtigen Prioritäten zu setzen und uns auch mal Ruhe-Pausen zu gönnen!

Im Januar habe ich begonnen eine Mastermindgruppe mit Solveig Erlat zu führen. Wir haben uns auf Ihrer Workation im April letzten Jahres kennengelernt. Die Workation war für selbstständige Frauen und ich habe dort großartige Frauen kennengelernt, unter anderem eben Solveig. Falls Du auch bei so einer Workation dabei sein möchtest, im Mai hast Du die nächste Chance: https://solveigerlat.de/loslassen-retreat/

Und da mir all das noch nicht gereicht hat, habe ich in diesem Jahr den Entschluss gefasst, zusätzlich in eine moderierte Mastermind zu investieren.

Eine Mastermind als Investition?

Diese moderierte Gruppe, deren Teil ich seit diesem Jahr bin ist der Circle of Success von Tanja Lenke, der Gründerin von shepreneur. Tanja schafft somit einen erweiterten Raum zum Schaffen und Weiterentwickeln. Das Tolle an dieser moderierten Gruppe ist, dass es fachlichen Input gibt, einen Mitglieder-Bereich mit vielen wertvollen Tipps und Materialien, Verbindlichkeits-Methoden, neun Workshop-Tage, in denen sich insgesamt zehn Online-Unternehmerinnen austauschen. Was mir am meisten bei diesem Programm gefällt, dass inhaltlich nur Menschen dabei sind, die ebenso wie ich, ein Onlinebusiness aufbauen und wir uns fachlich sehr detailliert austauschen können. Diesen Austausch finde ich unbezahlbar.

Wertvoller Austausch

Dir klingt das nach zu vielen Masterminds? Ich sehe das anders.
Mein wichtiges Kredo im Leben ist: “Wer immer nur das tut, was er immer getan hat, wird auch immer nur das erreichen, was er schon immer erreicht hat.” – um weiter zu kommen ist es aus meiner Sicht die Hauptaufgabe sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln. Und genau dabei helfen Masterminds extrem. Eine Mastermind hilft sich persönlich weiterzuentwickeln und ich habe den Austausch in Mastermind-Gruppen für mich daher zur Priorität gemacht.

Wie baue ich erfolgreich eine Mastermind auf?

Du siehst, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Mastermindgruppen zu finden, oder aufzubauen. Sicherlich sind meine Optionen auch nur einige wenige.
Du fragst Dich nun aber, wie Du eine solche Mastermindgruppe selbst aufbauen kannst? Beim Aufbau einer Mastermind solltest Du die folgenden sieben Punkte beachten, um den bestmöglichen Austausch zu schaffen.

Meine Top Tipps für eine erfolgreiche Mastermind Gruppe

  1. Sympathie. Bei der Auswahl bzw. beim Finden Deiner Mastermindpartner*innen ist es wichtig, dass Ihr Euch sympathisch seid. Du gehst eine Beziehung ein, in der alle Beteiligten wachsen sollen. Zudem muss die Kommunikation regelmäßig stattfinden und ebenso passen. Dass ihr Euch gut versteht und Lust habt mit einander zu sprechen, ist dafür essentiell.
  2. Vertrauen. Die Gruppe sollte einen geschützten Raum bieten, um schnell zum Wesentlichen zu kommen, Probleme ehrlich anzusprechen und sich öffnen zu können. In ihrem Podcast hat Natascha Wegelin von ihrer Mastermind innerhalb der Entrepreneurs Organization erzählt und dem Prinzip von “Get naked fast” – und genau das ist inhaltlich das Prinzip, schnell zu den inhaltlichen Punkten kommen zu dürfen, die einem gerade Sorgen oder Probleme bereiten. Dafür ist ein vertrauliches Verhältnis die Grundlage. Kannst Du jemandem nicht zu einhundert Prozent vertrauen, wirst Du Dich nicht richtig entfalten können. Auf der anderen Seite ist Dein vertraulicher Umgang, mit allem was in der Gruppe passiert natürlich genauso Voraussetzung. Dafür kann es helfen, falls man sich digital kennengelernt hat, am Anfang ein persönliches Treffen zu organisieren.
  3. Verbindlichkeit. Natürlich ist es auch Arbeit, einer Mastermind Gruppe anzugehören. Termin organisieren und einhalten, priorisieren, vorbereiten. Wenn Du oder ein Gruppenmitglied nicht bei der Sache oder unzuverlässig seid, zieht das alle gleichermaßen runter und man keine Lust mehr weiterzumachen. Man sollte die Verantwortung, die mit so einer Gruppe einhergeht, nicht unterschätzen. Alle sitzen in einem Boot und sollten von Anfang an klare Regeln definieren. Eine starke Gemeinschaft eben! Ohne ausreichendes Commitment geht es nicht.
  4. Jeder muss profitieren. Es darf kein zu großes Gefälle geben. Bevor Du mit Deinen Partner*innen zu einer Mastermind zusammen kommst, sollte darauf geachtet werden, wer gerade wo steht und wohin man möchte. Es ist wichtig, sich einen Überblick darüber zu schaffen, wie und ob sich alle gegenseitig in der Lage sind zu unterstützen. Z. B. ist es schwierig, wenn Du Dich gerade erst selbstständig gemacht hast, jemandem zu helfen, die oder der seit zehn Jahren ein erfolgreiches Business führt. Prüft, ob ihr Euch gut genug einander helfen könnt und macht Euch, jeder für sich, konkret klar, was Ihr von einer Mastermind erwartet.
  5. Keine Geschäfte miteinander machen. Meine Empfehlung: Sieh davon ab innerhalb der Mastermind-Gruppe Geschäfte mit einander zu machen, denn die Geschäftsbeziehung kann, meiner Erfahrung nach, das vertraute Miteinander stören. Und falls Ihr doch Geschäfte miteinander machen wollt, unbedingt die Regeln vorher klären.
  6. Verschwiegenheit. Oder: “What happens in Vegas, stays in Vegas.” 😉 Viel mehr muss dazu nicht gesagt werden. Die Inhalte einer Mastermind können nur dann wachsen, wenn sie einen sicheren Raum haben (s. Punkt 2). Schaffe einen solchen Raum und Du wirst staunen, was man in einem solchen Verhältnis gemeinsam alles schaffen und erreichen kann.
  7. Positive Grundeinstellung. Damit der Austausch produktiv ist, ist es empfehlenswert von vorne herein eine “Wie schaffe ich das”-Mentalität in der Gruppe zu etablieren statt einer “Das wird nie etwas”-Mentalität. Wenn Ihr selbst und auch als Gruppe nicht an Euch glaubt, wird es auch sonst niemand tun.

Und jetzt Du!

Und: genau wie beim Verhandeln gilt hier, wer nicht fragt, kann nicht gewinnen, also lautet die Devise: Proaktiv auf Menschen zugehen mit denen Du eine Mastermind-Gruppe starten möchtest und einfach loslegen!

Du startest eine Mastermind und möchtest meine Vorlage für die Mastermind-Ziele nutzen? Oder mir von Deinen Erfahrungen mit Masterminds erzählen. Dann Sende mir gerne eine Mail an oder schreib mir auf Facebook oder Instagram.

Neues Jahr, neue Preise – Was bei Deinen Preisanpassungen und -verhandlungen zu beachten ist.

Das neue Jahr steht vor der Tür. Der Jahresbeginn bietet eine hervoragende Möglichkeit, Deine Preise anzupassen oder sie neu zu verhandeln. Hier sind ein paar Tipps, damit Dir die Preiserhöhung gelingt.

Ermittele Deinen aktuellen Marktwert

Ein sauber erarbeiteter Marktwert ist die Grundlage für eine angemessene Bezahlung. Sind deine Preise innerhalb der letzten fünf Jahre gleich geblieben? Aber der Markt hat sich verändert? Hör Dich um, was verlangen andere in Deiner Branche? Passen sie ihre Preise vielleicht auch an? Nutze Online Recherche-Tools und sei bei Deiner Recherche so ausführlich und so genau, wie möglich. Ein gut recherchierter Marktwert gibt Dir Selbstbewusstsein!

Wie Du Deinen Marktwert recherchierst erfährst Du auch hier.

Plan B

Du solltest wie immer einen Plan B in der Tasche haben, wenn Du vorhast, Deine Preise im neuen Jahr zu erhöhen. Es kann passieren, dass Dir ein Kunde aufgrund der Preiserhöhung abspringt. Wie gehst Du damit um? Hast Du genug potenzielle Kunden und Möglichkeiten, um an neue Aufträge zu kommen? Wie gehst Du mit einem Kunden um, der mit Deiner Preisvorstellung nicht mitgeht? Dein Plan B ist Deine Sicherheit für die Selbstständigkeit, achte darauf, ihn gut auszuarbeiten, bevor Du Deine Preisänderungen mitteilst.

Argumentiere mit Mehrwert

Erarbeite Dir eine saubere und möglichst direkte Argumentation für Deine Preiserhöhungen. Dabei solltest Du immer mit Deinen Mehrwerten voran gehen. Was bietest Du Deinen Kunden? Wie hilfst Du Deinen Kunden zum Erfolg? Inwiefern spielen Deine persönlichen Stärken auf die Ziele Deines Kunden ein? Mach Dir bewusst, dass Deine Kunden schon mit Dir gearbeitet haben, sie wissen also im besten Fall was sie an Dir haben – wenn nicht, dann ist das der Moment mit Deinen Stärken und bisherigen Erfolgen zu glänzen 😉 !

Kommunikation ist Key

Wie kommunizierst Du mit Deinen Kunden üblicherweise? Schreibst Du lieber E-Mails, telefonierst oder triffst Dich persönlich? Überlege Dir welche Art der Kommunikation sich für Dich am besten für die Preiserhöhung eignet. Es ist wichtig, dass die Erhöhung sich für Deine Kunden angemessen und nachvollziehbar anfühlt.

Mut wird belohnt!

Eine Preiserhöhung ist immer auch ein Stück weit persönliche Überwindung. Aber mit jeder Erhöhung wird es für Dich einfacher – Übung macht auch hier den Meister ;). Denn wenn Du eine Erhöhung nicht forderst, wird niemand auf Dich zukommen und Dir eine schenken. Wenn Du etwas verändern willst, musst Du Dich trauen:

Du brauchst mehr Infos zu Verhandlungsvorbereitung und Strategie und suchst nach gezielter Hilfe? Im Januar launcht der FRAU VERHANDELT. Online Verhandlungs-Kurs, trag Dich hier in den Newsletter ein – dann bekommst Du alle Infos dazu zuerst!

Auf die Vorbereitung kommt es an – wie Du perfekt gewappnet ins Verhandlungsgespräch gehst

Du lässt Verhandlungsgespräche einfach auf Dich zu kommen? Oder es macht Dir Angst Deine Honorare zu verhandeln und Dir fehlt die Herangehensweise? So geht es sehr vielen Frauen! 
Dabei ist die Vorbereitung auf eine Verhandlung der wichtigste Punkt, um erfolgreich zu sein. Ich zeige Dir heute ein paar Schritte, wie Du Deine Verhandlungsvorbereitung in Zukunft gezielt angehst. 

Wo willst Du hin? – Ziele und Forderungen

Das Wichtigste vor jedem Verhandlungsgespräch ist es, dass Du weißt, warum Du in dieses Gespräch gehst und wie Du erfolgreich heraus gehst. Was bedeutet ein zufriedenstellender Gesprächsausgang für Dich? Was muss Dir Dein Gegenüber erfüllen, damit das Gespräch ein Erfolg für Dich ist? Konkret also: Welche Ziele hast Du? Arbeite Deine Ziele ausführlich und vor allem schriftlich aus. Formuliere Forderungen und mache Dir bewusst, was Du von der Verhandlung erwartest. Zum Thema Zielsetzung kannst Du auch hier mehr nachlesen.

Von planlos zu Plan B

Beschäftige Dich bevor Du in das Gespräch gehst damit, was passiert, wenn Du Deine zuvor erarbeitenden Ziele nicht im Verhandlungsgespräch erreichen kannst. Wie gehst Du damit um? Welche Konsequenzen hat das für Dich, für Deine Selbstständigkeit und somit für Dein gesamtes Leben? Du hast einen festen Preis und Dein Gegenüber will Dir diesen nicht zahlen? Was tust Du jetzt: Auftrag ablehnen oder Dich unter Wert verkaufen?
Wenn Du einen Plan B im Hinterkopf hast, dann entscheidest Du, ob das Gespräch an dieser Stelle zu Ende ist oder nicht! Steck Dir hohe Ziele und arbeite einen genauso detaillierten Plan B aus, das macht Dich gelassener und sicherer in Deinen Reaktionen.
Überlege Dir außerdem genau, wie Du mit der Situation umgehst, wenn es zu keiner Einigung kommt. Verschiebst Du den Termin und verhandelst weiter? Suchst Du nach neuen Kunden, die Dich besser bezahlen? Denke das für Dich im Vorfeld durch und schreibe den Plan B am besten auch direkt auf, so dass Du für Dich klare Entscheidungskriterien hast.

Deine Stärken sind Deine besten Verhandlungsargumente

Du musst nicht weit ausholen, Du musst Dich nicht groß bei anderen umschauen, oder Dich gar verstellen. Wenn Du eine Leistung anbietest, in der Du gut und erfahren bist, reicht das als Grundlage für eine erfolgreiche Verhandlung. Mit Deinen persönlichen Stärken für eine bessere und angemessene Bezahlung zu argumentieren ist das Direkteste und Klarste, was Du tun kannst. Zeige auf, welchen Mehrwert Deine Stärken für die Kunden haben. Werde Dir bewusst über Deine Stärken und mache Dir eine Liste von allem, was Du gut kannst. Verkaufe Deinem Gegenüber Deine für sein Unternehmen relevanten Stärken. Mache Dir bewusst, wenn Du in diesem Gespräch sitzt, dann zieht Dein Gegenüber in Betracht mit Dir zusammenarbeiten, sonst würdest Du da nicht sitzen. You got this! Wenn Du Hilfe brauchst, Deine Stärken auszuarbeiten, dann lies auch den den hier verlinkten Artikel.

Erstelle Dir einen Gesprächsleitfaden

Deine Vorbereitung solltest Du Dir dringend niederschreiben. Das zusammengefasste Ergebnis davon: Ein Gesprächsleitfaden, in dem all Deine Ziele, Deine Forderungen, Dein Plan B und Deine Verhandlungsargumente klar ausformuliert sind. Druck Dir Deinen Gesprächsleitfaden aus und nimm ihn in einem Notizbuch oder einer Mappe mit, damit er nicht ganz offen auf dem Tisch liegt.
Mit einem sauberen Gesprächsleitfaden verlierst Du nicht im Gespräch, Du kannst immer wieder hineinsehen und hast Dir selbst im Vorfeld schon eine klare Struktur geschaffen. Du wirst sehen, Dein Gegenüber wird Dich anders behandeln wenn sie oder er sieht, dass Du vorbereitet kommst und entsprechende Argumente parat hast!
Ein wichtiger Tipp für Deinen Leitfaden: Denke über Totschlagargumente nach, die Dir Dein Gegenüber entgegen bringen könnte und überlege Dir passende Antworten. Verinnerliche Deine Antwortmöglichkeiten, aber hab sie auch dabei. Je besser Du vorbereitet bist, desto sicherer wirst Du Dich fühlen!
Fakt ist: Die Verhandlungsvorbereitung macht 80% Deines Verhandlungserfolgs aus! Nimm sie in die Hand und verhandle endlich erfolgreich!
Bei Dir steht eine Verhandlung an und Du brauchst weitere Unterstützung? Über unseren Newsletter erhältst Du demnächst eine kostenlose Video-Serie zum Thema Verhandeln für Selbstständige. Melde Dich jetzt hier an!

Weihnachten als Umsatzbooster – Wie Du die Weihnachtszeit dafür nutzt Deinen Umsatz im neuen Jahr zu erhöhen

Die Weihnachtszeit kann sehr stressig sein. Die Innenstädte und Bahnhöfe sind überfüllt und man hat den Eindruck, der Stress vor dem Weihnachtsfest und damit auch vor dem Ende des Jahres steigert sich auf ein Jahreshoch.

In diesem Artikel möchte ich Dir ein paar Tipps an Die Hand geben, wie Du die Weihnachtzeit nutzen kannst, um Deine Umsätze im nächsten Jahr zu steigern.

Tipp 1: Nutze die Weihnachtszeit für Reflexion und Strategieplanung fürs neue Jahr

Nutze die Weihnachtzeit für Relexion: Welche Business-Strategien haben gut funktioniert, welche nicht? Erstelle eigene Lessons learned und ziehe Deine Schlüsse, so dass Du im nächsten Jahr besser verdienst. Mit welchen Kunden möchtest Du im nächsten Jahr weiterhin arbeiten? Welche Kunden sind mehr Stress als Nutzen? Welche Angebote solltest Du weitermachen und welche einstampfen? Nimm Dir in dem ganzen Trubel eine kleine Auszeit für Dich selbst. Wie wäre es mit einem Thermen-Tag nur für Dich, Dein Notizbuch und Deine Gedanken? Oder wenn die Zeit für die Therme nicht reicht, ein entspannter Nachmittag in Deinem Lieblings-Café, wieder Du, Dein Buch und Zeit zum Nachdenken und notieren? Nutze die Zeit “zwischen den Tagen” und setze Dir neue Ziele für das neue Jahr. Der neu gewonnene Fokus wird Dir im Januar nützlich sein, um kraftvoll und ausgeruht nach den Feiertagen wieder durchzustarten.

Tipp 2: Nutze die Weihnachtszeit, um Deine Netzwerkbeziehungen zu pflegen

Nutze die Weihnachtszeit, um Deine Beziehungen zu aktuellen und potenziellen Auftraggebern zu pflegen. Mit kleinen Aufmerksamkeiten wie einer Weihnachtspostkarte mit Werbung oder kleinen digitalen oder auch analogen Weihnachtsgeschenken (sie sollten natürlich zu Deinem Business passen) machst Du in dieser Zeit nochmal auf Dich aufmerksam. Auch ein Jahresrückblick z.B. auf Deiner Website, oder in Form von einem Social Media Post kann potentiellen neuen Kunden zeigen, was Du kannst und in diesem Jahr geleistet hast. Gleichzeitig lässt Du für Dich selbst Revue passieren, was Du alles gut gemacht hast, also ein Extrabonus und ein positives Geschenk für Dich selbst! Wenn Du dafür keine Zeit findest, oder Du einfach zu spät dran bist, solche Dinge noch vorzubereiten, dann ist auch eine nette E-Mail mit einem Dankeschön für die bisherige Zusammenarbeit oder ein Rückblick auf das vergangenen Jahr eine sinnvolle Alternative!

Tipp 3: Steigere Deine Preise

Neues Jahr, neue Preise. Passe Deine Preise zum Jahreswechsel an und benachrichtige Deine (potentiellen) Kunden über Dein neues Angebot. Scheu Dich nicht davor, Deine Preise anzuheben, Du hast ein ganzes Jahr guter Arbeit hinter Dir und viel dazugelernt! Recherchiere Deinen Marktwert neu und sieh Dir an, was andere in Deiner Branche verlangen. Dies solltest Du in jedem Fall regelmäßig tun, der Jahreswechsel kann ein guter Zeitpunkt sein, um eine Anpassung Deiner Preise vorzunehmen. Du kannst auch hier nachlesen, wie Du Deinen Marktwert recherchierst und warum er so wichtig ist.

Du benötigst noch weitere Tipps und Tricks, wie Du die Weihnachtszeit nutzen kannst, Dein Business im neuen Jahr voran zu bringen? Komm in unser Webinar. Ljubow gibt am Dienstag, den 10.12. von 14-15Uhr wertvolle Tipps zum Thema. Dafür musst Du lediglich unseren Newsletter abonniert haben und eine E-Mail mit dem Betreff “Türchen 6” an senden.

Wie spreche ich mit meinen Kunden richtig über mein Honorar? – 5 Tipps für den perfekten Umgang mit dem Gegenüber in der Verhandlung.

Angst vor dem Verhandlungsgespräch? Alles Einstellungssache!

Den oder die Vorgesetzte auf mehr Geld, sei es ein besseres Honorar oder mehr Gehalt anzusprechen fällt Dir schwer? Du weißt nicht richtig wie Du es angehen sollst? Das Verhältnis zu Deiner/m Vorgesetzten/m ist Dir nicht ganz klar? Keine Panik! Du bist nicht alleine. So geht es vielen Frauen, um nicht zu sagen, den meisten.
Aber Du musst nicht Best Friends mit Deinen Vorgesetzten sein, um selbstsicher mehr Geld zu fordern und dieses auch zu bekommen. Es gibt ein paar ganz konkrete Dinge, die Du tun kannst, um den Umgang mit Deinem Gegenüber im Verhandlungsgespräch perfekt der Situation angemessen zu gestalten. Hier sind unsere 5 Top Tipps:

Tipp 1: Sei Empathisch

Empathie ist die Bereitschaft und die Fähigkeit, Dich auf Dein Gesprächsgegenüber mit all seinen Gedanken, Gefühlen und Motivationen einzulassen. Du willst etwas von Deinem Gegenüber, mach Dir also vorher bewusst, wer Dein Gegenüber ist. Was mag die Person? Was nicht? Kannst Du parallelen finden, die Du in Dein Gespräch einbauen kannst? Oder: Steht sie oder er momentan unter Druck? Wie kannst Du diese Situation begünstigen und Deine Forderung nach mehr Geld hierzu einbauen? Was weißt Du über Dein Gegenüber, wie kannst Du ihm oder ihr zeigen, dass Du Dich für ihn/sie interessierst? So kannst Du auch zeigen, dass Du Dich für das Unternehmen einsetzt. Wer empathisch ist, erkennt, versteht und empfindet nach, was sein Gegenüber bewegt. So verhandelst Du Dich auch mitten in seine oder ihre Themen, ihr begegnet Euch auf Augenhöhe und Dein Anliegen wird als wichtig empfunden!

Tipp 2: Kenne die Ziele Deines Gegenübers

Bei der Recherche über Dein Gegenüber solltest Du Dich aber nicht auf die Lieblingskaffeesorte dieser Person beschränken beziehungsweise fokussieren 😉 . Vergiss nicht: Du willst mehr Geld, Dein Gegenüber kann Dir das ermöglichen. Du solltest Dich also, wenn Du Dir Informationen über die Person einholst darauf konzentrieren, was ihre Motivationen, Aufgaben und Ziele im Unternehmen sind. Du weißt genau was Du willst, aber was will Dein Gegenüber? Welche Ziele muss die Person vielleicht erreichen? Wenn Du die Ziele kennst, kannst Du Dich perfekt auf ein empathisches Gespräch vorbereiten und ausarbeiten, wie Du diese Ziele unterstützen kannst. Das bringt uns zu Tipp Nummer 3:

Tipp 3: Schaffe eine Win-Win-Situation

Hast Du erkannt, warum die Person, von der Du mehr Geld forderst, so handelt, wie sie handelt, kannst Du Dich perfekt auf die Situation einstellen. Formuliere all Deine Leistungen und Stärken abgestimmt auf die Zielrichtung Deines Gesprächspartners. Schau’ Dir jetzt an, welche Ziele Deines Gesprächspartners Du recherchiert hast. Was kannst Du noch tun, um diese Ziele zu unterstützen? Wie sorgst Du für eine Win-Win-Situation? Wie führt Deine gute Arbeit dazu, dass Dein Gegenüber Ziele erreicht? Schaffe Dir Win-Win-Situationen für das Gespräch und begründe Deine Forderungen damit. Ganz simpel heißt das: Wenn Du besser verdienst, machst Du bessere Arbeit. Das hilft Deinem Gegenüber.
Überlege Dir, welche Art von Win-Win-Argumenten Du noch für Euch beide schaffen kannst.

Tipp 4: Kenne Deine Ziele

Du kennst die Ziele Deines Gesprächsgegenübers und hast Dich auf sie eingestellt. Prima, mit Deiner empathischen Einstellung wirst Du definitiv punkten können. Damit Dein Gespräch aber ein konkretes Ziel erreicht, ist es auch unabdingbar Deine persönliche Zielsetzung auszuarbeiten. Schreibe Dir ganz konkret alle Ziele auf, die Du hast. Wie kannst Du Deine Ziele auf die Ziele Deines Gesprächspartners abstimmen, um noch mehr Mehrwert für Euch beide zu schaffen?
Und noch viel wichtiger: Was willst Du erreichen, wo willst Du hin? Du musst Deine Ziele über das ganze Gespräch im Auge behalten. Sie sind Grundlage für Deinen Gesprächsleitfaden! Wie Du Dir Ziele setzt liest Du hier.
Überdenke bei der Erarbeitung Deiner Ziele in jeden Fall auch, was passiert, wenn Dein Gegenüber nicht – wie geplant – auf alles eingehen kann, was Du forderst. Lies’ dazu unseren Artikel zum Thema Plan B.

Tipp 5: Bleib hartnäckig

Du weißt, wo Du hin willst, Du weißt wo Dein Gegenüber bzw. das Unternehmen hin will. Du hast eine Strategie, wie Du diese Ziele vereinen und das bestmögliche gemeinsame Ergebnis heraus holen kannst. Jetzt gilt es dran zu bleiben! Verhandlungen können andauern. Trau’ Dich zu Deinen Zielen und Forderungen zu stehen. Wenn es Dir zu viel wird, dann brich das Gespräch ab und vertage die Verhandlung. Wenn Du Ziele oder Forderungen hast, um die es für Dich nichts herumzureden gibt, dann bleib’ hartnäckig dabei, sie zu erreichen. Du kannst alles haben, was Du willst, Du musst es nur wollen. Wenn es wirklich keinen Weg zu geben scheint, dann schau Dich weiter um, wenn Du Dich nicht wertgeschätzt fühlst, dann arbeitest Du nicht mit dem richtigen Unternehmen zusammen!

Du suchst Unterstützung zum Thema Verhandlung ? Komm in unsere Facebookgruppe und folg’ uns auf Instagram für noch mehr Tipps, Tricks und echte Unterstützung von gleichgesinnten Frauen*!

Nutze Deine Stärken, verhandle erfolgreich! – Wie Du mehr verdienst, indem Du Dir Deiner Stärken bewusst wirst.

Superwoman gesucht! Du bist mehr Gehalt und höhere Tagessätze wert!

Dein Selbstwert ist der Schlüssel zum Erfolg

Frauen suchen die Fehler nicht selten zuerst bei sich. Wenn etwas gut läuft, gilt es als normal und selbstverständlich. “Den Erfolg feiere ich, wenn ich ihn erreiche.” Wenn etwas nicht so läuft wie geplant, steht tagelanges Ärgern und sich fragen, ob frau wirklich gut genug ist auf dem Programm – Kommt Dir das bekannt vor?


Keine Sorge: So geht es unzähligen Frauen. In der Praxis erleben wir diese Glaubenssätze leider sehr häufig.
Aber warum fällt es uns, Frauen, so schwer, uns selbstbewusst hinzustellen und einzufordern, was wir verdienen? Und wie können wir das ändern?
Der Schlüssel ist ein gesundes Maß an Selbstwertgefühl! Nur wer seine Stärken ausgearbeitet hat (auch die, die auf dem ersten Blick als ganz selbstverständlich erscheinen) und sich selbstbewusst mit ihnen vermarkten kann, kann erfolgreich sein und – verhandeln.

Der große Denkfehler

Leider ist es in unserer Gesellschaft noch normal, dass Frauen weniger verdienen als Männer und das liegt erfahrungsgemäß vor allem daran, dass viele Frauen ihr Gehalt bzw. ihre Honorare schlichtweg nicht verhandeln! Es scheint Männern eher in die Wiege gelegt zu sein, solche Themen direkter und vor allem regelmäßig anzusprechen.
Viel zu oft bekommen wir mit, dass Frauen denken, dass sie für gute Arbeit allein belohnt werden, dass jemand kommt und ihnen die Erhöhung einfach anbietet.
Wenn das nicht passiert, wundern sie sich, aber arbeiten einfach weiter, denn sie haben das Gefühl genügen zu müssen.

Tatsache ist; ein/e Arbeit- oder AuftragsgeberIn wird immer versuchen, eine möglichst gute Leistung für möglichst wenig Geld zu erhalten. Warum also sollte Dich jemand fragen, ob Du nicht gerne noch etwas mehr Geld hättest, wenn es auch so okay für Dich scheint?
Mehr Geld musst Du einfordern! Und der Startpunkt dafür, ist ein gesundes Selbstwertgefühl, sowie ein Bewusstsein für Deine Kompetenzen und Stärken.

Überzeuge mit Deinen Stärken, sie machen Dich aus!

Du sitzt also an Deiner Verhandlungsvorbereitung und fragst Dich nach der Berechtigung dafür, nach mehr Geld zu fragen? Der Mehrwert, den Du durch Deine Arbeit schaffst!
Du musst nicht weit ausholen. Du musst Dich nicht lange umsehen; die Antwort bist Du. Dein Gegenüber erhält eine Leistung von Dir, mit dieser Leistung schaffst Du einen großen Mehrwert. Damit Du diesen Mehrwert schaffen kannst, hast Du lange und hart gearbeitet. Du verdienst es angemessen dafür bezahlt zu werden.
Mach’ Dir also bewusst, was an Deiner Leistung besonders gut ist.
Schreibe Dir eine Liste:

  • Was macht Dich aus?
  • Warum machst Du Deine Arbeit so gut?
  • Was kannst Du richtig gut?
  • Welchen Mehrwert haben Deine Qualitäten für Dein Umfeld und für Deine/n Chef/in?
  • Was hast Du schon erreicht? Worauf bist Du stolz?
  • Worauf bist Du jeden Tag stolz – heute? Das kann auch nur eine Kleinigkeit sein. Schreib’ sie Dir auf!

Du wirst sehen, es kommt einiges an Positiven Punkten zusammen. Konzentriere Dich auf sie und gewöhne Dir an, auch auf die kleinen Erfolge stolz zu sein. Am besten schreibst Du sie Dir regelmäßig, z.B. täglich, wöchentlich und monatlich auf. Im Verhandlungsgespräch wirst Du Dir sehr dankbar für diese Übung sein!

Wochenchallenge:

Und? Hast Du schon bemerkt, was für eine Superwoman Du bist? Wie viel Du tagtäglich schaffst und erfolgreich Du eigentlich bist?
Teile eine Liste von allem, was Du schon richtig gut gemacht hast und worauf Du stolz bist mit unserer Community auf Facebook. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse!

Mit dem Selbstwertgefühl hast Du keine Probleme? Super! Dann wandle ihn direkt in Dein angemessenes Honorar um: Hier erfährst Du, wie Du zu Deinem Marktwert bestimmst.

Ziele setzen, Ziele erreichen. Wie Du Dir Ziele für Deine Honorarverhandlung setzt und welche Fehler Du auf keinen Fall machen darfst.

Dein Verhandlungsgespräch vorbereiten

Die Tagessatzverhandlung steht an und damit auch die Vorbereitung auf das Gespräch?
In den letzten Wochen haben wir darüber berichtet, wie Du im ersten Schritt Deinen Marktwert erarbeitest und wie wichtig es ist im zweiten Schritt einen Plan B zu haben. Schritt drei: Ziele setzen. Denn ohne ein klares Ziel vor den Augen, gibt es kein klares Ergebnis.

Welchen Fehler Du auf keinen Fall bei der Verhandlungsvorbereitung machen darfst.

Mal gucken was kommt? – Einer der größten Fehler, den Du machen kannst, ist es in die Verhandlung zu gehen und schauen, was passiert. Bevor Du Deine Verhandlung angehst, solltest Du Dir definitiv und klar darüber bewusst sein, welche Ziele Du mit diesem Gespräch erreichen willst. Einfach mal so drauf los, ist definitiv keine gute Idee. Hätte Dein/e Vorgesetzte/r einfach so Geld zu verschenken, dann wäre sie oder er schon auf dich zugekommen 😉 .

Ziele setzen. Aber wie?

Aber wie setze ich mir eigentlich Ziele?
Du weißt Du bist unzufrieden? Gerade deshalb solltest Du Dich dieses Mal besser auf Dein Verhandlungsgespräch vorbereiten. Entweder verdienst Du allgemein nicht genug, Du verkaufst Dich ständig unter Wert und merkst das, oder Du bist der Meinung, dass Deine Arbeit mehr Wert ist, als das was Dir aktuell geboten wird.
Egal wie die Antwort lautet, als allererstes solltest Du Deinen Marktwert ermitteln um eine erste Zielrichtung zu bekommen. Mehr zum Thema Marktwert findest Du hier.

Es gibt verschiedene Arten von Zielen. Welche setzt Du Dir?

Du weißt jetzt konkret, was Deine Leistungen auf dem Markt wert sind.
Jetzt gilt es zu überlegen: Was will ich eigentlich? Habe ich außer Geld noch andere Ziele, die mir der Auftrag helfen kann zu erreichen?
Es gibt definitiv verschiedene Arten von Zielen. Setze Dich vor Deinem Verhandlungsgespräch mit den folgenden Fragen auseinander, um für Deinen Auftrag wirklich rundum angemessen “bezahlt” zu werden.

  • Wie viel Geld will ich mit diesem Auftrag verdienen? (Bedenke Abzüge für Sozialbeiträge!)
  • Wie langfristig ist der Auftrag, wie viel Geld wird er mir also in Zukunft bringen können? Welche Aussicht auf Folgeaufträge habe ich?
  • Passt der Auftrag zu meinem Portfolio? Kann ich ihn gut gebrauchen, um mich damit weitergehend zu vermarkten?
  • Inwiefern hat der/die Auftraggeber/in die Möglichkeit mich weiter zu empfehlen? Mit wem könnte ich vernetzt werden? Welche Reichweite wird mir der Auftrag bringen?
  • Was sollte mir außer Geld noch geboten werden, z.B. Referenzen, Nutzungsrechte etc.?

Wo willst Du ankommen?

Die Fragestellungen helfen Dir dabei jeden Auftrag von verschiedenen Seiten zu beleuchten und abzuwägen, welche Ziele Du Dir für die Honorarverhandlung konkret setzen willst. Ein Auftrag wird nicht gut zahlen und Dir weder Reichweite noch Möglichkeit für Dein eigenes Marketing bringen? Da solltest Du nochmal über Deine Prioritäten nachdenken!
Klar gesetzte Ziele und ein gut ausgearbeiteter Plan B können Dir dabei helfen, festzustellen welche Aufträge Du annehmen solltest und von welchen Du lieber die Finger lässt. Alles was Du zu Deinem Plan B wissen musst, findest Du hier.

Du möchtest lernen wie Du Deine Honorarverhandlung ausführlich von A bis Z vorbereitest und Deine Verhandlungsziele erreichst? Melde Dich jetzt hier zum Onlineworkshop zu Tagessatz- und Honorarverhandlungen am 22. November 2019 an!

BATNA – Warum Du nie ohne Plan B in die Verhandlung gehen solltest.

Was tun, wenn die Verhandlung um das Wunsch-Honorar zu scheitern droht? – Einen Plan B haben!

Eine Geheimwaffe gegen selbstsichere Gegenüber – das wünscht sich wohl jede, die sich auf eine Verhandlung um Honorar-, Stunden- oder Tagessatz vorbereitet. Gute Neuigkeiten: Die Lösung heißt B.A.T.N.A.. Kurz für „Best Alternative to a Negotiated Agreement“.

Was das heißt? Ganz einfach: es gibt keine gescheiterte Verhandlung, wenn Du einen Plan B hast. Du brauchst eine konkrete Alternative für den Fall, dass es nicht zu dem Deal kommt, den Du Dir zum Ziel gesetzt hast.

Deine BATNA bestimmt Deine Verhandlungsmacht.

Ob Du eine BATNA hast, also einen gut ausgearbeiteten Plan B, bestimmt im Gespräch wie mächtig Du bist. Ist eigentlich logisch, denn wenn es mehrere Alternativen gibt, die für Dich einen Erfolg bedeuten, gibt es mehr Szenarien, in denen Du erfolgreich aus dem Gespräch gehst.

So machst Du Deinem Gegenüber im Verhandlungsgespräch klar, dass Du nicht einknicken wirst, denn mit einem konkreten Plan B im Rücken kannst Du viel selbstbewusster agieren, auf Deinen Forderungen beharren und auch mal pokern. Das ist ein immenser Unterschied zu einem einfachen “Ja” oder “Nein”. Eine solche BATNA ausgearbeitet zu haben ist für Deine Psyche und Dein Selbstbewusstsein ein enormer Boost. Wenn wirklich alle Stricke reißen, fällt es Dir so leichter, die Verhandlung abzubrechen und zu vertagen, was Dein Gegenüber nicht schlecht staunen lassen wird.

Wenn Du deinen Plan B nicht ordentlich ausarbeitest, liegt die Macht bei Deinem Gegenüber, das kennst Du sicherlich: Wenn Du ganz dringend auf den Job angewiesen bist, weil Du sonst nicht weißt wie Du Deine Rechnung bezahlen sollt, knickst Du schnell beim Drücken des Preises ein. Unterschätze diese Macht nicht!

Dein Gegenüber hat garantiert eine BATNA. – Du auch?

Mit einer BATNA verhandelst Du also sicherer. Mach’ Dir bewusst, das auch Dein Gegenüber eine BATNA haben wird. Geht es z.B. darum einen Auftrag in der Verhandlung zu gewinnen, stehen die Chancen hoch, dass nicht nur Du, sondern auch andere Dienstleister angefragt werden. Bereite Dich darauf vor, dass Dein Gegenüber genau weiß, wie weit er oder sie gehen kann. Mach’ Dir bewusst, wie weit Du gehen wirst und wo Deine Grenze ist!

Vorbereitung ist Key

Die Vorbereitung auf Deine Verhandlung ist 90% des Erfolgs! Stelle also sicher, dass du Deinen Marktwert ausführlich recherchiert hast und einen Plan B erarbeitet hast, bevor Du ins Verhandlungsgespräch gehst. Wie Du Deinen Marktwert recherchierst und warum er so wichtig ist, erfährst Du hier.

Du möchtest Unterstützung bei Deiner Verhandlungsvorbereitung? Melde Dich zu unserem Onlineworkshop am 22. November an und lerne endlich erfolgreich zu verhandeln!

Stundensätze, Tagessätze und Preise in der Selbstständigkeit berechnen – kenne Deinen Marktwert und verkaufe Dich nicht unter Wert!

Warum Du Dich und Deine Leistungen nicht unter Wert verkaufen darfst. 

Gerade beim Start in die Selbstständigkeit, ist es normal, dass Du Dir noch einen Namen aufbauen und erste Kunden gewinnen musst. Deinen Kunden einen ersten Preis für Deine Leistung zu nennen kann Überwindung kosten, denn woher sollst Du wissen, wie viel Deine Leistung Wert ist, wenn Du gerade erst loslegst?

Kenne Deinen Martkwert und verkaufe Dich nicht unter Wert!

In meinem beruflichen Umwelt erlebe ich leider sehr viele Freelancer/innen und Selbstständige, die sich deutlich unter Wert verkaufen.  Und das zieht sich durch alle Branchen und Bereiche durch – ob Designerinnen, Trainnerinnen, Coaches oder Physiotherapeutinnen – selten verlangen Frauen einen angemessenen Preis für ihre Leistung.

Folge davon ist nicht nur, dass ihr Budget leidet, sie aufgrund von Geldsorgen nicht in Bestform arbeiten, oder sie im schlimmsten Fall aufgrund von fehlendem Budget mehr investieren, als ihr Honorar es erlaubt und sie Verluste machen.

Dein Tagessatz hat Auswirkungen

Klar ist: einen soliden Kundenstamm generierst Du, durch zuverlässige und qualitative Arbeit. Diese kannst Du nur leisten, wenn Du ein angemessenes Honorar für deine Leistung erhältst, denn was Du verdienst, hat Auswirkungen auf weitere Lebensbereiche, wie:

  • Deine Altervorsorge – wer nicht genug verdient, kann weder genug in die Rentenvorsorge einzahlen (unabhängig davon ob privat oder staatlich), Geld fürs Alter zurücklegen, noch fürs Alter investieren. (Falls Du zu diesem Thema noch keine Strategie hast, lege ich Dir die Inhalte von Madame Moneypenny ans Herz.)
  • Dein Vermögen – wenn Du nicht genug verdienst, wird es auch schwierig mit dem Vermögensaufbau, unabhängig davon wofür oder wieviel Geld Du brauchst, um Dir Deine Träume zu erfüllen, wie viel Du sparen kannst, hängt stark von Deinen Einnahmen ab
  • und somit schlussendlich Deine Freiheit, selbst über Deine Zeit und deine Auftraggeber/innen bestimmen zu können.

Deine Freiheit

Sicherlich hast Du Dich unter anderem selbstständig gemacht, um mehr Freiheit zu haben.

Mit zu niedrigen Preisen, raubst Du Dir genau diese Freiheit wieder.  Deshalb ist es so unabdingbar wichtig für Dich, eine angemessene Preisvorstellung von Deiner Leistung zu haben und diesen Preis auch zu fordern!

Dein Mindest-Stundensatz – wie hoch sollte er sein? 

Wie gestaltet sich aber die Preisfindung für Deine Leistung?

In der Selbstständigkeit ist es wichtig zu beachten, dass Du viel mehr Verantwortung für Deine finanzielle Sicherheit übernimmst, als in einem Anstellungsverhältnis.

Im Vergleich zur Anstellung musst Du einrechnen, dass Du: 

  • keine Krankheitszeiten,
  • Rente,
  • bezahlte Urlaubs- oder Feiertage usw.

hast. Deshalb muss in Deinem Preis nicht nur ein Netto-Tages- oder Stundensatz sondern auch der Anspruch auf die oben genannten Sozialleistungen einberechnet sein. Es ist wichtig, dass Du diese Faktoren bei der Preisfindung für Deine Leistung bedenkst, denn von ihnen hängt Deine finanzielle Sicherheit ab und diese beeinflusst wiederum Deine Freiheit!

Arbeite deine Stundensätze, Tagessätze und Preise unbedingt vor der Verhandlung aus!

Damit Du Dich beim nächsten Verhandlungsgespräch nicht wieder unter Wert verkaufst, ist es ist wirklich wichtig, dass Du Deinen Marktwert bereits vor der Verhandlung kennst und sauber ausgearbeitet hast. Das heißt, dass Du nicht um eine ordentliche Recherche herumkommst. Denke daran: der Erfolg der Verhandlung wird nicht im Verhandlungs-Gespräch sondern in der Vorbereitung bestimmt und nur wenn Du Deinen Marktwert kennst, kannst Du ihn entsprechend kommunizieren. 

Nutze Dein berufliches Netzwerk, um einen angemessen Preis für Deine Leistung zu ermitteln 

Natürlich können auch Kollegen und Bekannte dabei helfen und Dich dabei unterstützen deinen Marktwert auszuarbeiten. Bist Du in Berufsverbänden oder Alumni-Organisationen? Dann nutze diese Kontakte, um zu verstehen wie Du Deine Preise gestalten kannst. Sprich über Geld, mache es zu einem Thema, denn nur so wirst Du selbstbewusst im Umgang damit und Du wirst sehen, dass es Dir leichter fällt über Dein Geld zu verhandeln!

Du wünschst Dir Unterstützung bei der Bestimmung Deines Marktpreises als Selbstständige? Dann melde Dich jetzt für unseren Onlineworkshop zum Thema Honorarverhandlungen am 22.11.2019 an. Alle weiteren Workshops von uns findest Du hier.